Los Angeles

In einer Stadt, in der die Autobahnen 8-spurig verlaufen (pro Richtung!!! ja, ja…) wäre man ohne Navi wirklich aufgeschmissen. So wird einem zumindest nur schwindelig, wenn man mit 100km/h unter kreisenden Brücken hindurchfährt und dabei von links sowie von rechts (was hier erlaubt ist) gleichzeitig auf 3-4 Spuren überholt wird.

Bundesstraße am Strand von Santa Monica

Bundesstraße am Strand von Santa Monica

Nach einem halben Strandtag in Malibu und Santa Monica, gehts abends wieder zum Rohkost-Restaurant-Testen. Allein beim Blick auf die Speisekarte des Leaf Cuisine (www.leaforganics.com) läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen. Ich entscheide mich heute für die Wraps und Nori Rolls, eine Art veganisches Sushi. Beides schmeckt absolut phantastisch!!! Mega-gesund, alles „organic“, absolut lecker und nicht mal teuer (inkl. Ginger Limo bezahle ich 12 Dollar). Ganz klar, das ist der Trend der Zukunft!

Mediteraner Wrap in Salatblatt mit veganem Karotten-Sushi

Mediterraner Wrap in Salatblatt mit veganem Karotten-Sushi

Nach den beiden Delikatessen bin ich so gesättigt, dass leider kein Platz mehr für eines von den verführerischen Desserts bleibt. Es gibt Strawberry-Mousse. Eines ist klar. Hier muss ich morgen noch mal vorbei schauen!

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Am nächsten morgen leihe ich mir ein Bike aus, denn zwischen Santa Monica Beach verläuft über Venice (der Strand, an dem Arnold immer trainiert hat) bis hin zu Hermosa Beach eine 34 km lange Fahrradstrecke, welche herrliche Blicke auf den Strand, den Yachthafen und die exklusiven Villengebiete frei gibt.

ManhattanBeach

Den Nachmittag verbringe ich am Strand. Mittlerweile ist es etwas diesig geworden, was erhöhte Smog-Werte mit sich bringt. Leider machen sich bei mir dann auch ein paar Kopfschmerzen bemerkbar. Somit entscheide ich mich, gegen Abend nach Beverly Hills und Hollywood zu fahren. Etwas aus der Dunstglocke heraus. Außerdem gibt es dort in der Nähe wieder ein wunderbares Rohkost-Restaurant, das Cru (www.crusilverlake.com), von dem man das Hollywood-Zeichen in den entfernten Mountains sehen kann.

Das Wahrzeichen von Hollywood: Die "Mountain-Letter"

Das Wahrzeichen von Hollywood: Die "Mountain-Letter"

Das Restaurant wurde 2007 als Bestes Raw Food Restaurant ausgezeichnet. Es ist klein, fein und bietet an die 20 Sitzplätze. Als Vorspeise nehme ich die Frühlingsrollen (Kräuter und Sprossen in dünner Salatgurke eingewickelt), was mir nicht ganz so pfiffig schmeckt. Das Hauptgericht hingegen ist toll: Rettichravioli gefüllt mit einer leckeren Cashewcreme an Tomatensoße.

Tomatenravioli

Zum Nachtisch esse ich seit sehr langer Zeit mal wieder ein Eis: 1 Rohkost-Eiskugel Stracciatella auf Vanillebasis mit Schoko-Mint-Stückchen. Hmmmm, sehr lecker! Als Getränke gibt es 1 Ginger-Limo + eine Green-Limo (Gurken-Spinat-Apfel-Saft). Für alles zusammen bezahle ich inkl. Trinkgeld 30 Euro.

Anschließend fahre ich über den Sunset-Blvd. und den extravaganten Rodeo Drive von Beverly Hills zurück ins Hotel.

Rodeo Drive by night

Rodeo Drive by night

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Am nächsten Morgen geht’s zum Frühstück in’s Leaf Cuisine (www.leaforganics.com),  der im schönen Stadtteil Culver City liegt. Es gibt Erdbeermousse-Cake, Zimtrollen und einen hitverdächtigen Grünkohl-Zimt-Smoothie, welcher gemixt ist mit dem Saft von Mango, Orange und Banane. Als Mittagsproviant für den Weg nach Palm Springs gibt es Salat und rohe Bio-Falafel.

Weitere Infos zum amerikanischen Rohkost-Lifestyle, den Raw-Food-Restaurants und Natural Food Stores sowie den Nationalparks des Südwestens im Rohkost-Reiseführer: Raw Food – gesund durch Kalifornien.

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