Wiesenschaumkraut

Essbare Blüten

Wildblumen – Heilpflanzen in ihrer schönsten Form

Nachfolgend werden einige der beliebtesten und heilkräftigsten essbaren Blüten aufgezeigt, die unsere Teller verschönern und als essbare Dekoration verwendet werden können:

FRÜHBLÜHER ab März

Pünktlich zum Frühlingsanfang sind sie wieder da: die ersten wildwachsenden Blüten. Gänseblümchen, Vogelmiere und Huflattich gehören mit zu den Frühblühern, die bereits im März ihre zarten Blütenköpfe zeigen und ihre Schönheit entfalten.

Huflattich

Die Huflattichblüte wird oft mit der Löwenzahnblume verwechselt. Beim genauen Hinsehen erkennt man jedoch große Unterschiede. Die Huflattichblüte ist kleiner und der Stengel ist etwas „geschuppt“. Den Namen hat die Pflanze von seinen hufeisenförmigen Blättern, die erst nach der Blütezeit erscheinen. Die Blüten und der Stengel schmecken angenehm mild.

Huflattich

Huflattich – überraschend süß im Geschmack

Gänseblümchen

Die Kraft dieser wundersamen fast unscheinbaren Blüten wird vielerorts verkannt. Die nussig schmeckenden Gänseblümchen verfügen über eine besondere Heilkraft und Stärke, die im Trost und der Linderung von Schmerzen und Wunden auf physischer und psychischer Ebene liegt. Sie geben ein Gefühl von Geborgenheit.

Weiterhin hilft Gänseblümchen speziell bei Menstruationsbeschwerden, da sie krampf- und schmerzstillend wirkt und zudem blutreinigend und blutstillend ist. Sie kann bei Blasen- und Nierensteinen, Darmentzündung, Verstopfung, Hautkranheiten und Wunden, Muskelschmerzen, Gicht und Rheuma, aber auch bei Husten und Erkältungskrankheiten eingesetzt werden.

Gänseblümchenblätter

Gänseblümchen – mild nussig

Vogelmiere

Die kleinen Sternblüten der Vogelmiere sowie ihr gesamtes Blatt- und Stengelwerk sind äußerst schmackhaft und können, ähnlich wie Feldsalat, hervorragend als mildes grünes Blattgemüse für Salate und Suppen verwendet werden. Als Heilpflanze hilft sie bei Frühjahrsmüdigkeit, Stoffwechselerkrankungen wie Gicht und Rheuma, Hautproblemen, Ekzemen, Schuppenflechten u.v.m.

Vogelmiere blüht ab März bis zum nächsten Frost

Vogelmiere blüht ab März bis zum nächsten Frost

Primeln

Primelnblüten können als essbare Deko verwendet werden, wenn sie nicht aus konventionellen Anbau stammen, d.h. auf Bioanbau achten oder chemiefreien Anbau mit Nützlingen, z.B. Vierlande.

Primeln

Mehrjährige Primel, auch Schlüsselblume genannt

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„Die Erde drückt ihr Lachen durch Blüten aus.“

Ralph Waldo Emerson (1803 – 1882)

Eine kaum bekannte Dimension alten Heilwissens wird wiederentdeckt. Was die wenigsten wissen: viele uns bekannten Blüten sehen nicht nur gut aus, man kann sie auch essen (am besten wild aus der Natur, aus dem eigenen Biogarten oder gekauft im Biohandel).

Gänseblümchen, Vogelmiere und Huflattich gehören mit zu den Frühblühern. Der Wonnemonat Mai verwöhnt die Naturliebhaber mit leuchtenden und schmackhaften Blüten von Platterbse, Brunnenkresse und Gundermann, und im Juni regnet es Rosenblüten, Johanniskrautsonnen, Goldruten, Ehrenpreis u.v.m. Auch der betörend duftende Lavendel und die lieblichen Veilchen sind essbar! Auf unvergleichliche Weise verschönern sie unsere Smoothies und geben jedem Salat eine besondere Note. Mit den bunten Farben und ihrer zarten Anmut verzaubern sie aber nicht nur unsere Sinne, sondern auch unsere Herzen, denn die lieblichen Geschöpfe wirken stets äußerst positiv auf unser Gemüt. Zudem verfügen sie über sanfte Heilkräfte und gehören somit zu den wundersamsten Geschenken, mit denen uns Mutter Erde segnet.

Wildblumenkorb

gesammelte Wildblumen im Juli – viele von ihnen sind essbar

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WÜRZIG-SÜSSE BLÜTEN ab APRIL

Nachdem uns im März die ersten Blüten mit ihrem zarten Geschmack begrüßt haben, folgen im April die kräftigeren Varianten, die mit ihrem teils scharfen oder bitteren Geschmack die Entgiftung von Körper, Geist uns Seele ankurbeln.

Wiesenschaumkraut

Die Blütezeit des Wiesenschaumkrauts ist von April bis Juli. Die Blüten schmecken scharf-würzig – ähnlich wie Brunnenkresse.

Wiesenschaumkraut

würzig-scharfes Wiesenschaumkraut

Knoblauchsrauke

Die Knoblauchsrauke schmeckt, wie der Name schon sagt, nach Knoblauch. Blätter und Blüten eignen sich zur Verarbeitung als Pesto. Die Blütezeit ist von April bis Juli.

Weiße Blüte der Knoblauchsrauke

Löwenzahn

Die Blüte des Löwenzahns ist wohl eine der bekanntesten Blumen überhaupt. Jedes Kind lernt die Pflanze bereits als Pusteblume kennen. Die Blätter zählen mit zu den bittersten Wildkräutern überhaupt. Aufgrund der vielen Bitterstoffe verfügt die Pflanze über eine reinigende und entschlackende Wirkung und unterstützt die Leber in ihrer Entgiftungsfunktion.

Pfauenauge auf einer Löwenzahnblüte

Pfauenauge auf einer Löwenzahnblüte

Taubnessel

Die Taubnessel erinnert optisch an die Brennessel. Sie brennt jedoch nicht, was der Name „Taub-Nessel“ bereits verrät. Die dekorative Pflanze blüht von April bis Juni und eignet sich als Wildgemüse. Die Blätter schmecken etwas würzig, die Blüten hingegen haben einen süßlichen honigartigen Geschmack. Kinder lieben es, die Süße aus dem Trichter der Blüten zu saugen.

Taube-Nessel

Taubnessel mit weißen süßen Trichterblüten zum Aussaugen

Auch die purpurrote Taubnessel eignet sich hervorragend zur Dekoration von Speisen und Gerichten.

Taubnessel brennen nicht und sind hübsch anzusehen

Taubnessel brennen nicht und sind hübsch anzusehen

Goldnessel

Die gelb-goldene Goldnessel gehört zu Gattung der Taubnessel und kann ebenso wie die weißblühenden Nesselpflanzen verwendet werden.

Goldnessel mit gelben süßschmeckenden Blüten

Goldnessel mit gelben süßschmeckenden Blüten

Vergissmeinnicht

Das Vergissmeinnicht findet als Heilpflanze wenig Erwähnung, da ihr viele andere Pflanze in der Wirkung überlegen sind. Die eigentliche Aufgabe dieses Raublattgewächses drückt sich vielmehr in seinem Namen aus. Es steht stellvertretend für alle Blüten, die jedes Jahr mit unzähligen Farben, Düften und einer einzigartigen Schönheit dazu aufrufen, die Wunder der Pflanzenwelt niemals in Vergessenheit geraten zu lassen. In der Blumensprache steht das Vergissmeinnicht mit seinen verträumt blickenden Blüten für die Treue in der Liebe und die ewige Erinnerung. Solang das Vergissmeinnicht in unseren Gärten wächst, ist die Mutter Erde und das Wissen um deren Heilkraft nicht verloren. Kulinarisch verfügen die kleinen Blüten nur über einen sehr leichten Eigengeschmack. Sie eignen sich als dezente Salat- oder Tischdekoration.

dekorative Vergißmeinnicht

dekorative Vergissmeinnicht (bot. Myosotis)

Stiefmütterchen & Hornveilchen

In vielen Märchen und Mythen wird das Wort Stiefmutter meist negativ besetzt. Ganz zu unrecht, wie das kleine wundersame Stiefmütterchen als eine der lieblichsten und mildesten Pflanzen beweist. Mit all ihren Farben von hellgelb bis dunkellila verzaubert sie schon früh im Jahr das Auge des Betrachters. Die zart aussehende und anspruchslose Pflanze verfügt über eine starke Lebenskraft. Sie ist mehrjährig und überwintert sogar in Blumenkästen. Wie eine gute Mutter sorgt sie fleißig für Nachwuchs, indem sie sich selbst von Frühjahr bis Herbst immer wieder aussät.

Stiefmütterchen

Stiefmütterchen mit großem Blütenkopf

Die Blüten von Stiefmütterchen und Hornveilchen eignen sich hervorragend als zur Dekoration oder als bunte Beigabe in Salat, Suppen und Tellergerichten. Werden die Blütenblätter einzeln geerntet, dann bilden sich Samen in der Samenkapsel aus. Der wilden Form, die sehr viel seltener anzutreffen ist als ihre gezüchteten Schwestern, wird zudem eine Heilwirkung nachgesagt. Im Mittelalter wurde sie aufgrund ihrer milden Eigenschaften vielfach bei Kinderkrankheiten eingesetzt. Sie wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und blutreinigend.

Mehrfarbige Stiefmütterchen

Hornveilchen – die kleine Schwester des Stiefmütterchens

Obstbaumblüten

Auch die Blüten von Obstbäumen sind essbar und sehr dekorativ. Apfel-, Birne-, Pflaume-, Felsenbirne- oder Kirschblüten sind nur ein paar der bekannten Obstblüher.

Pflaumenblüten

BLÜTEN im Mai

Der Wonnemonat Mai verwöhnt die Naturliebhaber mit leuchtenden und schmackhaften Blüten:

Platterbse

Die Blütenblätter der Platterbse eignen sich hervorragend als Beigabe im Salat. Der milde Geschmack erinnert an Erbsenschoten.

milde Platterbse

milde Platterbse

Brunnenkresse

Die Blüten der Brunnenkresse schmecken scharf-würzig. Getrocknet bieten sie sich als Würzaroma an.

scharf-würzige Brunnenkresse

scharf-würzige Brunnenkresse

Gundermannblüten

Einen herbsüßen Geschmack bringen die Gundermannblüten mit sich, die dezent im Salat oder als Dekoration verwendet werden können.

süß-herbe Gundermannblüten

süß-herbe Gundermannblüten

Duftgeranien / Duftpelargonien

Die verschiedenfarbigen Duftgeranien gibt es in unterschiedlichen Duft- und Geschmacksrichtungen von aromatischer Minze über Orange, Rose und Schoko-Pfefferminz bis hin zu Zitronenaromen. Viele Sorten vertreiben sogar Mücken, so dass sie einen zusätzlichen Nutzen haben. Die Pflanze ist  im Gegensatz zu den Bodendeckergeranien (Storchschnabel) nur bedingt winterhart. Beim Einkauf sollte auf Bioanbau oder chemiefreie Aufzucht mit Nützlingen geachtet werden.

Duftgeranie-pelargonie

Roter Klee

Die Blüten des Roten Klees sind nicht nur essbar, sondern bekommen als Heilpflanzen eine immer größere Bedeutung. Vom Geschmack her dezent, wirken die Blüten appetitanregend und sind gut für das gesamte Verdauungssystem.

Margeritenblüten

Die Blütenblätter eignen sich gut als weiße Streifen in Salat oder über ein Süppchen gestreut. Ganze Blüten sind wunderschöne Tisch- und Tellerdekorationen.

Margeriten sind ab Mai vielfach in der Natur zu finden.

Margeriten sind ab Mai vielfach in der Natur zu finden.

Bärlauchblüten

Die Bärlauchblüten sind zwar essbar, sollten aber zum Schutze der Pflanze nicht gegessen werden, da sich Bärlauch vorwiegend über die Blüten fortpflanzt und weniger über die Knollen. Bärlauch breitet sich somit erst richtig gut aus, wenn die Blüten nicht gepflückt werden und diese Samen bilden können. Bärlauch kann man sehr gut im eigenen Garten anbauen. Er wächst jedes Jahr wieder. Nimmt man mit Bedacht ein paar wenige Bärlauchblüten aus dem eigenen Garten, dann verleihen die zarten Blütenblätter dem Essen eine sanfte Knoblauchwürze. Dies kann jedoch auch mit den zarten Blättern der wildwachsenden Knoblauchsrauke erreicht werden. Die grünen Bärlauchblätter sind ebenso heilsam wie Knoblauch. Sie wirken antibiotisch, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, entschleimend u.v.m. Stets sollte man auf die natürliche „Sperre“ des Körpers achten, so dass man nicht zu viel von diesem Kraut isst (ähnlich wie beim Knoblauch).

Bärlauchblüte_Mai

Lieblich schauende Bärlauchblüten mit dezentem Knoblauchgeschmack

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BLÜTEN im Juni

Im Juni regnet es Blüten…

Johanniskraut

Das sonnige Gemüt der Johanniskrautblüte hebt die Stimmung. Die gelben Blüten verschönern jeden Salat oder können einfach zum Smoothie hinzugefügt werden. Weitere Infos unter: Johanniskraut

Johanniskrausblüten - kurz vorm Öffnen

Johanniskrautblüten – kurz vorm Öffnen Anfang Juni

Wildrose

Rosenblüten sind ganz zart und leicht süß im Geschmack. Die herzförmigen Blütenblätter der Wildrose verraten durch ihre Form, dass sie gut für’s Herz sind. Auf ganz besondere Art verschönert sie durch Form und Farbe jeden Salat.

Wildrose

Wildrose

Wenn man nur die zarten Blütenblätter erntet kurz bevor sie von alleine abgehen und somit die Samenkapsel an der Pflanze stehen lässt, kann sich die Vitamin-C-reiche Rosenfrucht, die Hagebutte, daraus bilden.

Hagebutten

Hagebutte – Frucht der Rose

Ehrenpreis

Aufgrund seines leicht bitteren Geschmacks eignet sich der Ehrenpreis gut als Gewürz. Die zarten kleine Blüten sind eine wunderbare essbare Dekoration.

Ehrenpreis

Ehrenpreis – wächst vielfach in Wäldern oder am Flusslauf

Kapuzinerkresseblüten

Die orange-leuchtenden Blüten der Kapuzinerkresse sind würzig und zartblättrig, von daher eignen sie sich hervorragend als Zugabe und geschmackvolle Dekoration für den Salat. Kapuzinerkresse ist zudem ein natürliches Antibiotika.

Blatt und Blüte der Kapuzinerkresse

Blatt und Blüte der Kapuzinerkresse

Zistrose

Die Zistrose stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, ist aber auch für den heimischen Garten gut geeignet. Sie ist bedingt frostfest und übersteht den Winter ohne speziellen Schutz, wenn dieser nicht zu streng ist. Die Blütenblätter sind äußerst dekorativ und essbar. Den Pflanzenblättern wird eine wahre Wunderwirkung nachgesagt – siehe Zistrose.

Blühende Zistrose - auch Cystus genannt

Blühende Zistrose – auch Cystus genannt

BLÜTEN im Juli

Der Juli verzaubert mit einer üppigen Farbenpracht…

Borretschblüte

Die zartblauen Sternblüten der Borretschpflanze sind nicht nur köstlich, sondern auch ein echter Hingucker. Traditionell werden die Blüten oft in Gurkengerichten verwendet. In der Heilkunde wird der Borretsch hauptsächlich in Herzensangelegenheiten angewendet, d.h. bei Herzschwäche ebenso wie bei Depression oder Melancholie.

Borretschblüte

Die verträumt wirkenden Borretschblüten helfen bei Melancholie

Goldrute – Solidago

Die gelb-gold leuchtende Goldrute blüht im Spätsommer. Bekannt geworden ist sie aufgrund ihrer Heilwirkung für Niere und Blase. Blätter und Blüten können als Teeauszug aufgegossen werden. Die Blüten eignen sind gut für Tisch- und Tellerdekoration. Geschmacklich sind die gelben Blüten etwas bitter, weswegen sie als Beigabe zum Essen nicht so ideal sind.

frisch gesammelte Goldrutenblüten

Goldrutenblüten findet man im Sommer vielfach am Wegesrand

Calendula – Ringelblume

Die Ringelblume blüht mit ihrem zumeist kräftigen Orange von Juli bis in den späten Herbst hinein. Im Salat wirken die einzelnen Blütenblätter wie dünn geschnittene Karottensticks. Die Ringelblume wirkt allgemein stärkend auf das Nervensystem und die Verdauung. Sie wird oft in der Herstellung von Salbe und Hautcreme verwendet und soll gegen Hämorrhoiden wirken.

Ringelblume - wird vielfach in Gärten angepflanzt

Ringelblume – wird vielfach in Gärten angepflanzt

BLÜTEN im Herbst und Winter

Auch zur kalten Jahreszeit verwöhnt uns die Natur mit essbaren Blüten.

Walderdbeere

Die Walderdbeere blüht noch bis in den Dezember hinein und kann sogar noch Früchte ausbilden. Diese werden in der dunklen Jahreszeit zwar nicht mehr rot, aber generell sind alle Teile der Walderdbeere essbar. Die hübschen Blüten eignen sich z.B. sehr gut zur Dekoration auf dem Teller, und die Blätter können in Salat und Smoothie verwendet werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Blätter nicht zu alt sind. Am besten eignen sich die jungen Blätter und frischen Triebe, die mitunter auch noch im Dezember austreiben können.

Walderdbeerenblüte

Ringelblume

Auch die bereits oben erwähnte gelb bis orangefarbene Ringelblume kann bis in den Dezember hinein blühen.

Ringelblume-im-Dezember

Kamelie – die Winterschöne

Eine der schönsten Winterblüher ist die Kamelie, die als Zimmer-Variante im Dezember/Januar blüht. In heimischen Gärten ist sie vielerorts auch zu finden und erblüht in der freien Natur ab März/April. Die Pflanze ist bis ca. -12°C frostfest und übersteht an geschützter Stelle auch einen kalten Winter. Ihre knosprigen Blütenblätter sind nicht nur dekorativ, sondern auch essbar. Hierfür sollten neu erworbene Pflanzen aus Bioanbau stammen oder bereits einige Jahre im eigenen Garten stehen.

Kamelie-essbare-Blütenblätter

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Rezept- und Dekoidee

Essbare Blütenblätter finden vielfältige Verwendungsmöglichkeiten. Besonders gut lassen sie sich mit frisch aufgeschnittenem Obst kombinieren:

Rosenblütenblätter und Gänseblümchen auf einer Wassermelonentorte

Rosenblütenblätter und Gänseblümchen auf einer Wassermelonentorte

Weitere Rezept-Ideen unter: rohzepte (anklicken)

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Giftige Pflanzen mit essbaren Blütenblättern:

Tulpen

Wichtiger Hinweis:

Blumen, die über den konventionellen Blumenhandel beziehbar sind, sollte man nicht essen. Diese sind in der Regel stark gespritzt, zum Teil gentechnisch verändert und meist nicht essbar. Am besten sammelt man essbare Blüten in der Natur oder bestellt sich Biostauden und -töpfe für den Garten, den Balkon oder die Küchenkräuterecke im Online-Versandhandel (amazon führt z.B. Biosaaten und -töpfe von Olerum, Baldur oder Kiepenkerl).

BUCH-TIPPs

Nachstehend folgen einige Buch-Tipps, von denen ich im Bereich der Blüten ganz besonders das Buch „Die Blütenapotheke“ empfehlen möchte.

Die Blütenapotheke

Über die Heilkraft von Lavendel, Veilchen, Rose und anderen essbaren Blüten

Die Autorin der Blütenapotheke vermittelt nicht nur ein umfangreiches Wissen über essbare Blumen, sie behandelt das Thema auch von der spirituellen Seite und weckt das Bewusstsein des Lesers für „Essbare Landschaften“ – sprich für die kostenlose Vielfalt unserer heimischen Wildkräuter. Zudem ruft sie auf zum „Guerilla-Gardening“ – der Aussaat von Pflanzen speziell in den Stadtregionen, aber auch in ländlichen Bereichen – um damit die Vielfalt unserer Wiesen, Felder und Wälder wieder zu bereichern. Neben Borretsch, Löwenzahn, Rotklee, Holunder werden Jasmin, Rosengeranien und Lavendel ebenso beschrieben wie Dill, Kapuzinerkresse, Ringelblume, Katzenminze, Majoran und Kamille.

UVP: € 12,99 – 317 Seiten

Infos & Bestellung unter: Die Blütenapotheke

Rohköstliches – Wildkräuter & Rezepte

Kräuterführer der swr-Pflanzenxpertin Dr. Christine Volm

Christine-Volm-Wildpflanzen-rohkoestlichWildpflanzen finden, kennenlernen und rohköstlich genießen – wild, roh und vegan. Ernte-Tipps und Gourmet-Rezepte für das ganze Jahr. Über 40 Pflanzen im Porträt mit raffinierten Rezepten. Die Ernährungsberaterin Dr. Christine Volm stellt über 40 ihrer favorisierten Wildpflanzen und deren speziellen gesundheitlichen Nutzen vor. Sie zeigt, wo sie zu finden sind, welche Merkmale die Pflanze unverwechselbar machen und wie sie vegan und rohköstlich verwendet werden können. Zudem wird genau erklärt, wie man die wertvollen Nahrungsmittel auf nachhaltige Weise erntet und dosiert.

Wie sich Wildkräuter in den Ernährungs-Alltag integrieren, erläutert SWR-Wildkräuterexpertin Dr. Christine Volm mit fantasievollen, neuartigen Rezepten, die ganz einfach für Genuss, Abwechslung und Fitness sorgen. Neben vielerlei Rezepten wird auch umfangreiches Wissen zu den Wildies vermittelt.

Infos & Bestellung unter: Rohköstliche Wildies

Wildkräuter – Lebensretter aus der Natur

Stärken das Immunsystem – Beugen vor gegen Krebs

Der Autor Ralf Brosius, geb. 1952, war krebskrank und wurde zum Experten für Wildpflanzen, die seine Heilung unterstützten. Heimische Kräuter haben enorme Vitalität, besitzen Heilkraft und schmecken richtig gut. Sie wecken alle Sinne, bringen das Immunsystem auf Hochtouren, halten Körper und Geist jung und fit. Ob Spitzwegerich, Brennnessel oder Löwenzahn: Kombiniert mit anderen natürlichen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst sind sie das Dreamteam für gesunde Ernährung, die Ihnen Spaß machen wird. In diesem Buch werden leckere Rezepten für Smoothies, Salate, Desserts und mehr vorgestellt – einfach und schnell zubereitet.

Weitere Infos unter: Wildkräuter als Lebensretter

Essbare Wildpflanzen

200 Arten bestimmen und verwenden

Autor: Steffen Guido Fleischhauer u.a.

Das Sammeln und Genießen essbarer Wildpflanzen ist ein Naturerlebnis, das heute immer mehr Menschen begeistert.Wildpflanzen sind reich an Vitalstoffen und bieten eine Fülle besonderer Aromen, sie sind leicht zu finden und für jeden verfügbar.

Der Pflanzenführer für Wildkräuterwanderungen, Roh-Potluck-Picknicks und Spaziergänge in der Natur.

Die Wildkräuter sind nach Blattformen sortiert und somit leicht erkennbar.

Weitere Infos unter: Essbare Wildpflanzen

6er-DVD-Set: „Ernährung mit Wildkräutern“

Vortrags-Paket führender Rohkost- und Kräuterexperten

Dieses DVD-Paket besteht aus sechs Video-Vorträgen, die von führenden Rohkost-Experten zum Thema „Wildkräuter & Ernährung“ gehalten wurden. Die Vortragsreihe ist wie folgt: Piter Caizer: Chlorophyll – Heilkraft der Natur – Elisabeth Westphal: Speisekammer Wald und Wiese – Melanie Maria Holzheimer: Rohkost leicht gemacht mit grünen SmoothiesVictoria Boutenko: Gesundheit mit Rohkost – Jörg Zimmermann: Malve und Co. – Essbare Wildkräuter und Blüten – Norbert Wilms: Gesund zu sein bedarf es wenig, wer roh isst, ist ein König!

DVD-Bestellung unter: DVD-Wissen

VERWANDTE SEITEN:

Wilde Kräuter – wahre Schätze von Mutter Erde

Johanniskraut – das sonnige Gemüt

Natürliche Antibiotika – Heilung aus der Pflanzenwelt

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