Die morgendliche Aufwach-Meditation

Wenn du dir jeden Tag 30 Minuten Zeit nehmen würdest, um in deine Berufung zu kommen, was solltest du tun?”

Die Antwort ist so denkbar einfach und doch so großartig. Beginne den Tag mit der:

morgendlichen “Aufwach-Meditation”

Wenn du morgens aufwachst und aufstehen willst, bleib’ einfach noch 30 Minuten entspannt unter deiner warmen Decke liegen, schließe die Augen noch einmal und schau’, was dir mitgeteilt wird (Bilder, Gedanken, Gefühle). In den ersten 30 Minuten des Tages liegt eine absolute Magie. Du befindest dich zu dieser Zeit noch zwischen den Welten, d.h. zwischen Tag und Traum. Das Tagesbewusstsein ist bereits erwacht und trotzdem ist das Tor aus dem Unterbewusstsein noch nicht verschlossen, so dass die dortigen Informationen ungehindert ins Tagesbewusstsein fließen können.

In diesem Zustand befindet sich jeder Mensch an einem jeden Morgen.

Wenn wir nach dem Aufwachen jedoch sofort aufstehen, dann geht dieses Wissen an uns vorbei. Wir nehmen es nicht wahr. Es ist, als wenn der Fernseher nebenbei läuft und wir nicht mitbekommen, was dort gerade gesagt wird, da wir mit anderem beschäftigt sind. Aus diesem Grund ist es ideal, die ersten 30 Minuten des Tages bewusst wachsam zu sein, bewusst aufzuwachen, um zu sehen/fühlen/hören, was die unendliche L(i)ebenskraft uns aus dem Unterbewusstsein (dem Universum, der Gesamtheit allen Wissens) mitteilen möchte.

Mitunter steigen so viele Impulse auf, dass wir sie nicht alle an einem Tag umsetzen können. Ich entscheide mich dann immer für den stärksten Impuls. Mitunter steigen auch keine Impulse auf, was okay ist. Das ist dann ein Hinweis darauf, frei zu machen oder einfach nur die Dinge zu erledigen, die gerade dran sind.

Die richtigen Impulse erkennt man daran, dass man es liebt, was man gerade erfährt, dass es absolut genial klingt und sich fantastisch anfühlen. Es wird begleitet von unbändiger Freude und der Lust, es sofort umzusetzen. Man weiß einfach, dass es richtig ist. Mitunter sind die Impulse so stark, dass man sofort aufspringen möchte, um sie zu erledigen. Wenn das so ist, lass dich nicht aufhalten. Spring’ aus deinem Bett und tue, was du aus vollem Herzen und voller Überzeugung tun möchtest.

Zur Zeitangabe: die 30 Minuten sind nur ein grober Anhaltspunkt, der nicht eingehalten werden muss (wir sind völlig frei – d.h. +/- xx Minuten). Manchmal hat man nach 5 oder 10 Minuten schon so viel Inspiration, dass einen nichts mehr hält. Manchmal verlängern sich die 30 Minuten. Alles ist perfekt. Es ist ein intuitiver Prozess, der unabhängig ist von Zeit und Vorgaben.

Ein Hinweis noch: die Impulse haben mitunter nicht offensichtlich etwas mit der derzeitigen “Arbeit” zu tun, sondern sehen eher aus wie ein Hobby. Der Verstand sagt dann, dass man dafür gerade wirklich keine Zeit hat. Ich setze mich in solchen Fällen über den Verstand hinweg und tue trotz gedanklicher Bedenken, was aus Herzen getan werden will. Der tiefere Sinn erschließt sich später immer. Oft erkennt man erst im Nachhinein, wie wichtig gerade diese Tätigkeit gewesen ist, die man Anfangs nur als Hobby angesehen hat und die sich später als Teil der eigentlichen Berufung zeigt. Der Hinweis, dass man auf dem richtigen Weg ist, ist immer diese unbändige Freude.

Wake up in the Morning – Take your Mediation – and see Miracles Happen 🙂

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Aufwachen ohne Wecker

Alles Wissen ist im Unterbewusstsein abgespeichert. Nutze den morgendlichen Aufwachprozess, um dieses Wissen in dein Bewusstsein aufsteigen zu lassen. Um diesen sensiblen Prozess nicht zu stören, gibt es schon seit Jahren keinen Wecker mehr bei mir.

Meine Termine lege ich mir so, dass sie nicht in den Aufwachprozess fallen, damit in keinem Fall ein Wecker zum Einsatz kommt. Es gibt nur sehr wenige Tage, an denen ich eine Ausnahme machen würde, z.B. bei Flügen. Aber auch hier achte ich sehr darauf, dass die Flüge nicht zu früh starten. Es macht wenig Sinn, unausgeschlafen oder ohne kreativen Aufwachprozess zu einem Meeting zu fliegen oder in den Urlaub.

Der morgendliche Aufwachprozess orientiert sich bei mir weitestgehend am Tageslicht. Ich schlafe immer bei weit geöffnetem Fenster und ohne Verdunkelung, so dass ich nach dem Rhythmus des Lichtes schlafen und aufwachen kann. Direkt vor meinem Fenster befinden sich zwei Eichenbäume, die mir das Gefühl geben, im Wald oder in der Natur zu schlafen. Früh morgens fangen die Vögel an zu singen und geben mitunter ein prächtiges Konzert. All das begleitet mich in meinem Aufwachprozess.

Während des Aufwachens erhalte ich Informationen und Wissen aus unbekannten Quellen – sprich aus dem Unterbewusstsein. Von hier erhalte ich auch meine täglichen Arbeitsaufgaben. Es gibt niemanden mehr im Außen, der mir sagt, was ich tun soll – weder Arbeitgeber noch Kunden. Ich arbeite rein aus meiner inneren Intuition. Die richtige Intuition erkennt man daran, dass sie sich einfach nur gut anfühlt. An manchen Tagen sprudeln die Ideen während des Aufwachprozesses nur so aus dem Unterbewusstsein heraus, dass ich sofort Aufstehen muss, um diese Ideen zu manifestieren.

Der Aufwachprozess dauert bei mir meist ca. 30 min.. Manchmal geschieht er sehr früh vor 6.00 Uhr (vor allem im Sommer) und manchmal geschieht er spät erst zwischen 7.00 und 8.00 Uhr, selten dauert er bis 9.00 Uhr.

Seit dem ich so lebe, stört mich die Umstellung der Sommerzeit auf Winterzeit und umgekehrt nicht mehr. Die Zeitumstellung bekomme ich gar nicht mehr mit, da ich eh nicht nach der Uhr lebe, sondern nach dem Licht des Tages.

Dieses Licht hilft dir dabei, deine kreative Schöpferkraft zu erkennen und diese zu leben.

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