fRohe Ostern

Altertümliche Bräuche der Germanen

– längst vergessen und immer gefeiert –

Nicht nur Kinder, sondern auch immer mehr Erwachsene fragen sich heute in der Zeit der Bewusstwerdung, warum Ostern „Ostern“ heißt oder warum zu diesem Fest der Osterhase durch die Gärten hoppelt und Ostereier versteckt. Die Beantwortung dieser Fragen lassen sich vielfach in den alten germanischen Sitten und Gebräuchen wiederfinden.

OST – OSTERN – OSTARA

fRohe-Ostern-vegan-RohkostDer Name Ostern deutet an, dass zu dieser Festzeit die Sonne genau im Osten aufgeht, wohin gegen sie im Winter im Süd-Osten und im Sommer im Nord-Osten aufgeht. Das Wort „Ost“ spiegelt sich auch in der Fruchtbarkeitsgöttin der Germanen wieder, die den Namen Ostara trägt. Diese Naturgöttin symbolisiert die fruchtbare Natur, denn jedes Jahr zu Ostern sprießen Bäume, Büsche und Kräuter in ihrer vollen Kraft. Darum feiern wir zu Ostern nach altem germanischen Brauch das Fest der wiederkehrenden Fruchtbarkeit. Der Beginn der fruchtbaren Zeit wird auch vom Osterhasen und den Ostereiern symbolisiert. Der Hase gehört zu den Lieblingstieren der germanischen Naturgötter, denn gerade der Hase ist das fruchtbarste Tier der deutschen Wälder. 

Der Mond als Zeitgeber der Ostertage

Die Germanen richteten sich in ihrer Beziehung zur Mutter Erde im speziellen nach dem Mondkalender und weniger nach dem 365-Tage-andauernden Sonnenkalender. Noch heute orientiert sich das Osterfest nach dem Mond, denn Ostersonntag ist immer der erste Sonntag nach dem Vollmond, der der Frühlings-Tagundnachtgleiche am 21. März folgt. Ostern ist eine Festzeit, die viele Tage währt. Wir rechnen sie heute gewöhnlich vom Grünen Donnerstag bis zum Ostermontag, wo das Fest den Höhepunkt erreicht.

FRÜHLINGSANFANG

Am 20. und 21. März ist Frühlings-Tagundnachtgleiche, die Sonne tritt in das Sternbild des fruchtbaren Widders, mit dem der Frühling beginnt. Die ersten Frühlingsblumen an diesem Tage zu pflücken, galt im Rahmen der Frühlingsfeiern als besonders glück- und segenbringend. So ist es eine Sitte aus dem alten Germanen, dass die Menschen hinausziehen, Kränze aus weißen und roten Blumen winden, die ineinander hängend – das Ewigkeitszeichen bildend – in der Stube an einem besonderen Ehrenplatz angebracht werden, bis man sie im kommenden Jahr durch einen frischen Kranz ersetzt. Diese Osterkränze sind heute immer noch als Osterdeko zu finden. Auch werden an diesem Tag die Zweige für den Osterstrauß geschnitten.

GRÜNER SONNTAG – PALMSONNTAG

Der Grüne Sonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern. Er leitet die „Stille Woche“ – oder modern auch Karwoche genannt – ein. Es werden Weidenkätzchen, Buchsbaum, Haselnuß und andere Büsche als eine Art Lebensbaum geschnitten und dargestellt. Dieser Lebensbaum ist Sinnbild als G1ücks- und Kraftspender. Noch heute wird er vorm Haus oder im Garten aufgestellt und mit Fruchtbarkeitssymbolen beschmückt. Er soll vor Feuer und Blitz und auch vor Krankheiten schützen.

GRÜNDONNERSTAG

WildSprossenAn diesem Tage enthalten die Speisen viel Grünes. Das geht vermutlich auf den heidnischen Brauch zurück, zu Ehren von Thor, dem Donnergott, Nesseln mit grünem Kohl zu essen. Am häufigsten ist heute die Neunerle-Kräutersuppe aus neun Frühlingskräutern zu finden. Dabei verwendet man Lauch, Salat, Spinat, Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer und Löwenzahn, aber auch Brennessel, Brun- nenkresse und Sauerklee. In besonders unwirtlichen, kälteren Gegenden ist es Brauch, dass Kresse oder junges Getreide in der Stube gezogen wird, damit Ostern immer etwas Grünes da ist. Am Gründonnerstag werden kleine Holzhäschen und -küken in die grünen Sträucher gehängt. Wie das Ei, so verkörpert auch der Hase das Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. Wer einen Garten hat, schmückt auch einen Strauch vor dem Haus oder neben dem Gartentor.

OSTERFREITAG in STILLE

Für diesen Tag sind uns wenig heidnische Bräuche bekannt. Es gibt aber Überlieferungen, dass wir am „Stillen Freitag“ – heute als Karfreitag bekannt – der 4.500 Sachsenführer und aller für ihren Väterglauben als Hexen und Heiden verbrannten und ermordeten Frauen und Männer unseres Volkes gedenken, welche der Kaiser Karl am Freitag vor Ostern des Jahres 772 n. d. Zw. bei Verden an der Aller hinschlachten ließ.

OSTERSONNABEND & OSTERFEUER

Osterfeuer-Elbe

Dass auch das Feuer bei diesem Fest eine große Rolle spielt, deutet wieder einmal auf die indogermanische Herkunft des Festes hin. An vielen Orten war es im letzten Jahrhundert noch üblich, alle Feuer im Herd und im Kamin am Nachmittag zu löschen, um am Abend des Tages die Osterfeuer neu zu entfachen. Das Abbrennen dieser österlichen Scheiterhaufen wird als ein Brauch geschildert, an dem sich das ganze Dorf beteiligt, und es somit zu einer Gemeinschaftsfeier wird, wie es eben das germanische Frühlingsfest ist.

Üblich ist dabei auch der Sprung der jungen Männer über das Feuer. Gerne wurden auch Verlobungen durch den Sprung des Paares besiegelt. Eine besondere Form des Osterfeuers stellen die Ostenäder dar, die vor allem aus Lüdge (Westfalen) bekannt sind. Man pflegte hier etwa 2 m hohe, vierspeichige, verzierte Holzräder. die mit Stroh umwickelt waren, anzuzünden und ins Tal hinunterrollen zu lassen, was die wiederkehrende Sonne symbolisierte, allerdings auch die Fruchtbarkeit der Felder, über die sie rollten, zu mehren. Üblich war es nun, dass man aus diesem Stoß eine brennende Fackel oder einen Scheit mit nach Hause nahm, um das eigene (Herd-)Feuer neu zu entfachen.

OSTERSONNTAG & OSTERWASSER

Rosenbornquelle-HarsefeldDas Lebensinnbild des Wassers spielt als „Osterwasser“ eine beachtliche Rolle. Es wird vor Sonnenaufgang am Ostermorgen aus einer Ouelle oder aus einem sonstigen fließenden Gewässer geholt. Wesentlich ist, dass die Handlung des Osterwasserholens, ähnlich wie die des Badens am Ostermorgen, des Waschens mit dem heiligen Osterwasser oder auch des Barfußgehens im österlichen Morgentau in feierlicher Stille vor sich geht. Das Osterwasser gilt nicht nur als Mittel zur Erhaltung der Schönheit, sondern auch als heilkräftigend und steht für Wachstum und Gedeihen.

Das für alle Familienmitglieder gemeinsame Osterfrühstück ist allgemein verbreitet. An dieses gemeinsame Mahl schließt sich der zur guten Sitte gewordene Osterspaziergang an. Der Vater sollte dabei nicht vergessen, daß er die Stelle des Osterhasen versehen muss, so dass die Kinder jauchzend den ganzen Wald voller Ostereier und -hasen zu finden glauben. So erobern sich die Kleinen zu Ostern in jedem Jahr aufs neue den vom Winterschlafe erwachenden Wald durch ein ganz besonders freudiges Erlebnis. Auch hieraus spricht altes Brauchtum. Zu Zeiten, wo es noch (lebendige) Dorfgemeinschaften gab, hatten die österlichen Begehungen ein festes Ziel. Meist zog man zu alten Bäumen – der Dorflinde oder einer alten Eiche – um dort zu tanzen, ähnlich dem heutigen Maibaum-Tanz am 1. Mai.

OSTERMONTAG & BALLSPIELE

Dieser Tag war ausgefüllt mit lustigen, wetteifernden Spielen der (Dorf-)Gemeinschaft. Viele Spiele sind uns noch heute bekannt, nur fehlt uns der Bezug zum Osterfest, wie z.B. die vielen Variationen des Ballspielens, wobei der Ball das Symbol für die Sonne darstellt, der hohe Wurf das Hoffnungszeichen für ihren wieder länger und höher werdenden Lauf.

Als weiterer Schmuck der Wohnung und altes Sinnbild wurde zu den Osterfeiertagen der dreispeichige Leiterbaum gefertigt. Er galt als Sinnbild für die wachsende Familie – Vater, Mutter und Kind – und wird zu Ostern als Osterbaum mit Buchsbaumzweigen umwunden und mit 12 Fruchtbarkeitssymbolen behängt, wobei jedes Symbol für einen Monat steht. Zudem wird der Zweig auch mit der Hagalrune und dem Sonnenrad geschmückt. Die Hagalrune, auch sechsspeichiges Sonnenrad genannt, soll für das Erwachen des Frühlings stehen. Das Sonnenrad, Zeichen der wiederkehrenden Sonne, gibt Mensch und Tier neue Kraft und verleiht der Erde Fruchtbarkeit.

Textquelle: Nordische Zeitung – asatru.de

***

BUCH-TIPPS

Jesus aß Rohkost

Das Friedensevangelium der Essener

Das erste Buch der Essener-Schriften, das Friedens Evangelium, offenbart, dass Jesus die Wirkung der Kräfte der Natur zur Heilung des Menschen kannte: die Kräfte der Luft, des Lichtes, der Erde und des Wassers. All die Heil- und Ernährungsweisen auf biologischer Grundlage, wie Heilfasten, Kneippkuren, Bäder und Moortherapie, Kräuterheilkunde und der veg. Rohkost-Ernährung beruhen zum großen Teil auf der direkten oder indirekten Überlieferung der Erfahrungen der Essener-Bruderschaft vom Toten Meer.

Eßt daher nichts, was durch Feuer, Frost oder Wasser zerstört wurde. Denn erhitzte, erstarrte und faule Nährstoffe werden auch euren Leib erhitzen und zu Erstarrung und Fäulnis bringen…“

Video, Infos und Buchbestellung unter:

Jesus & Rohkost & Rezepte-Rohkost-Brot des Essener

Erfolgreiche Anastasia-Buchreihe

Visionen für eine Neue Gesellschaft & für die Neue Zeit

Anastasia-Russland-BuchreiheDie Besteller-Reihe Anastasia hat sich in Russland mittlerweile zu einer richtigen Volksbewegung entwickelt. Auch in Deutschland folgen immer mehr Menschen dem Beispiel einer Frau, die in der Natur im Einklang mit sich selbst, dem Pflanzenreich und der Tierwelt lebt. Und so fing alles an: 1994 kam der Geschäftsmann und Autor der Anastasia-Reihe, Wladimir Megre aus Novosibirsk, zum ersten Mal in Kontakt mit Anastasia. Nach nur drei Tagen sollte sich sein Leben grundlegend verändern, als er von den Geheimnissen der Naturfrau Anastasia erfährt. Diese enthüllt auf liebevolle Art und Weise bewegende Themen wie die Herkunft des Menschen, Gesundheit, kosmische Heilkraft, vegane Ernährung & Rohkost, göttliche Naturverbundenheit, Krankheitsursachen, Hintergründe der Weltpolitik und die Zukunft der Menschheit.

Weitere Infos unter: Anastasia

Grüne Edelsteine und Heilpflanzen

Heilkraft von Kräutern und Kristallen

GemisphereHeilpflanzen hat der Mensch bereits als Geschenk der Erde akzeptiert. Jetzt ist die Zeit, in der die Menschen auch heilende Edelsteine wieder als Geschenke ihres Planeten akzeptieren können. Pflanzen und Steine können arzneilich und therapeutisch wirken. Trotzdem unterscheiden sie sich sehr voneinander. Pflanzen wie Edelsteine sind Lebewesen. Doch die Menge der Lebens- und Heilungskraft in der Molekularstruktur von Pflanzen sind minimal im Vergleich zu der Menge, die in der Kristallstruktur eines Edelsteines geborgen ist.

Weitere Infos unter: Gemisphere

Die Verbindung mit den 14 Naturelementen

Die Essener Schriften lüften das Geheimnis der Kommunion

PflaumenblütenDieser Tage werden wieder viele Kinder konfirmiert. Oft bleibt die wahre Sinnhaftigkeit der Kommunion unerwähnt, die in enger Verbindung zu einem rohköstlichen Lebensstil stehen. Das 2. Buch der bekannten Essener Schriften – nach denen Jesus sich von pflanzlicher Rohkost ernährt hat – lüften das Geheimnis. Bei der Essener Kommunion geht es um die Verbindung des einzelnen Menschen mit den 14 Naturelementen wie z.B. mit der Sonne, der Luft, der Nahrung oder dem Wasser. Rohköstler leben diese Verbindung bereits auf hohem Niveau, sei es, dass sie nur ursprüngliche naturbelassene Nahrung zu sich nehmen, reine frisches Quellwasser trinken, nachts bei geöffnetem Fenster oder im Sommer sogar draußen schlafen oder indem sie sich durch barfuß laufen und Wildkräuterwanderung tiefer gehend mit den Naturelement verbinden.

Die 14 Naturelemente unter: www.rohspirit.de/Kommunion

VERWANDTE LINKS:

Afa-Algen – der Schlüssel zur Befreiung des Geistes

Superfoods – kraftvolle Lebensmittel

Essbare Blumen – Die Erde lacht in Blüten

Wunderlebensmittel – Dr. Brian Clement

LiveGive – Enzyme, Vitamin B 12 und mehr

Heile dich selbst – Basisratgeber für einen gesunden Lebensstil

Heile dich schön – Gesicht und Körpermerkmale lesen und verstehen

%d Bloggern gefällt das: